Internet Jobbörsen…
… aus Arbeitgebersicht. Für Zelfi suche ich weitere Mitarbeiter, erstmal Praktikanten. Für ein Unternehmen, welches im weiteren Sinne im Internet-Umfeld arbeitet (die Handys sind ja schliesslich auch nur Internet-Endgeräte, mit denen man halt auch telefonieren kann), bietet sich natürlich auch die Stellenausschreibung im Internet an.
Als alter Hase im Internet ist man natürlich gewohnt, irgendwo ein Online-Formular auszufüllen, seine Kreditkartennummer anzugeben, und schon hat man eine Stellenausschreibung geschaltet. So leicht machen es einem aber die großen Online-Jobbörsen nicht. Nein, sie bieten sogar kostenlose Stellenanzeigen für Praktikumsplätze an. Aber der Weg dahin…
Marktführer Monster kommt dem Wunschszenario anfangs recht nahe. Ein Express Posting kann man über ein Web-Formular eingeben. Nach vielen vielen Eingabemasken erscheint eine Vorschau der Stellenanzeige. Stimmt noch ‘ne Kleinigkeit nicht, also nochmal auf “Bearbeiten”. Damit landet man wieder in der ersten Maske, korrigiert den Fehler, dann Speichern. Woraufhin man den ganzen langen Weg durch die Masken nochmal gehen muss, bis man am Ende dieses Weges erneut die Vorschau anschauen kann. Nun sagt vielleicht der eine oder andere Leser, dass man halt von Anfang an alles richtig machen muss, dann ist’s kein Problem. Würde ich auch, wenn denn dokumentiert wäre, was für HTML-Tags man in der Anzeige nutzen darf. Trial-and-Error durch diesen langen Maskenkorridor macht nicht wirklich Spaß. Aber schliesslich hat’s geklappt.
Stepstone gestaltet sich ähnlich wie Monster. Aber dann? Trotz angeblich kostenloser Stellenanzeige für einen Praktikumsplatz erscheint ein Preis? Nachgefragt - jaja, das wäre ok, das würde nicht berechnet. Ok, glaube ich Ihnen mal.
Jobscout24 bietet ebenfalls kostenlose Praktikaanzeigen. Flugs online registriert, um dann festzustellen, dass es keinerlei Eingabemöglichkeiten für die Praktikaanzeigen gibt. Nach einer halben Stunde Suche mal den Support angerufen. Die Anzeige müsste ich per Email aufgeben. Aha… Na gut, gesagt, getan. Man hat da natürlich dann keine Möglichkeit, das Ganze zu kontrollieren und Feintuning zu betreieben. Finde ich echt schwach.
Unister ist ein Portal speziell für Studis, inklusive kostenpflichtiger Praktikumsanzeigen. Ich wollte dort eine aufgeben, aber die Registrierung funktioniert nicht und auf Email- und Telefonanfragen meldet sich auch keine. Ok, wenn die kein Geld verdienen wollen…
Die Resonanz und die Qualität der Bewerbungen war bei Monster am besten. Werde also wohl da die zukünftigen Anzeigen schalten und mit dem seltsamen Eingabeformularen leben…